Die schneereiche und sonnenarme Heizperiode Winter 08/09 ist vorüber und unser Testgebäude Mirasogno läuft nun bereits seit Mitte März wieder im "Sommerbetrieb".
MEHR ...
Mit Beginn des 2. Quartals 2009 haben wir die Realisierung unseres MiraSolaris Forschungszentrums in erste konkrete Planungungsschritte umgesetzt.
MEHR ...
Nachdem die Bemühungen ein optimales Strommodul zur Ergänzung unseres Heizsystems zu finden, fehlgeschlagen sind, haben wir uns entschlossen, ein eigenes Forschungsprojekt zu starten.
MEHR ...
Die Entwicklung des Icebooks erweist sich als weit kosten- und zeitintensiver als angenommen.
MEHR ...
Neue Grafische Darstellung des MiraSolaris-Eco-Habitat System.
MEHR ...
=> Zurück zu Generelle Informationen zur solaroptimierten Altbausanierung
MiraSolaris hat dafür folgende im Neubau bewährte, gebäudeintegierte Heiz- und Speicherkomponenten für die Verwendung bei der energetischen Altbausanierung mit thermischer Solarenergie weiterentwickelt:
Solarenergie auf niedrigstem Temperaturniveau kann zur Temperierung von Gebäudewänden genutzt werden. Physiologische Tests haben ergeben, dass bei einer Oberflächentemperatur der Außenwände von etwa 19°C eine Raumlufttemperatur von 17-18°C bereits als behaglich empfunden wird. Andererseits führt eine Absenkung der Raumlufttemperatur je °C zu 6% Heizenergiereduzierung.
Mit vorgefertigten Wandheizelementen aus Gips oder Lehm kann so niedertemperierte Solarenergie als Strahlungswärme für die Erzeugung eines angenehmen Raumklimas bereitgestellt werden.
Bereits vorhandene oder aber nachträglich installierte Fussbodenheizsysteme lassen sich bei der Altbausanierung zur Speicherung und Beheizung von Wohn- und Arbeitsräumen mit Solarenergie nutzen. Hier kann die Solarenergie der Mittagszeit bis in die Abendstunden im Heizestrich gespeichert und so dessen Strahlungswärme zur Raumbeheizung genutzt werden. In der Übergangszeit ist an sonnigen Tagen in der Regel keine zusätzliche Raumbeheizung notwendig.
Alle Betondecken und -böden von Wohngebäuden können mit geeigneten baulichen Massnahmen solarthermisch aktiviert werden.
Durch an der Ober- oder Unterseite angebrachte Rohrregister und eine entsprechende beidseitige Perimerdämmung kann das große Betonvolumen dieser Bauteile mit Solarenergie erwärmt und bis zu 24 Std. zeitversetzt zur Heizungsunterstützung genutzt werden.
Zur Speicherung von Energieüberschüssen der Sonnenkollektoren während der Heizperiode können natürlich neben den gebäudeintegrierten Speichern auch spezielle Solar-Pufferspeicher mit Wasservolumina >500 l eingesetzt werden. Diese Speicher stellen auch die Schnittstelle zu konventionellen Heizsystemen mit Radiatorbetrieb dar oder können zur Speicherung der Heizenergie aus solarthermisch betriebenen Wasser/Wasser oder Sole/Wasser Wärmepumpen dienen.
Zur Gebäudetemperierung im energetisch sanierten Altbau sind vor allem Vakuumröhrenkollektoren beszens geeignet. Unabhängig von den herrschenden Aussentemperaturen stellen sie auch schon bei diffuser Sonneneinstrahlung ausreichend Energie für die Raumtemperierung bereit.
In Abhängigkeit von der Ausrichtung der Dachflächen und der zu beheizenden Wohnfläche werden durchschnittliche Kollektorfeldgrößen zwischen 12-20 m² benötigt.
Eine speziell für den Betrieb im Altbau programmierte Systemsteuerung ermöglicht eine optimierte Speicherung und effiziente Nutzung winterlicher Solarenergie zur Gebäudetemperierung und Heizungsunterstützung. Sie überwacht, steuert und protokolliert die Temperaturzustände im Gebäude, vergleicht diese mit der aktuellen Leistung der Kollektoren und schaltet bei Bedarf konventionelle Wärmeerzeuger zu.
Das integrierte Modem ermöglicht jederzeit Softwareupdates sowie eine Fernwartung mit automatischer Störungsbeseitigung.