Der Flowmanager Multitask 4x4, entwickelt für die Temperierung moderner Klimaschutzgebäude, erweitert den bisherigen hydraulischen MiraSolaris-Regler um eine Reihe zusätzlicher neuer Funktionen, insbesondere eine freie Deckenkühlung. Damit wird eine nochmals erhöhte Energieeffizienz bei ganzjährig gleichbleibender Behaglichkeit für die Bewohner derartiger Gebäude erreicht.
Der vollständig vormontierte Flowmanager regelt zusammen mit der System-Steuerung MIR 1611+ vollautomatisch sämtliche hydraulischen Wärmeverteilungs- und Speicheraufgaben im MiraSolaris Eco-Habitat System. Durch permanente Abfrage von Fühlerdaten an bis zu 16 Messpunkten und einer „integrierten Selbstlernfähigkeit“ werden die Energieflüsse während des Heiz- und Kühlbetriebes erfasst und permanent optimiert.
Mit den modularen Erweiterungskits für Solarbetrieb, Biomassekessel, Warmluftheizung und freie Kühlung verwaltet der Flowmanager 4x4 bis zu vier Wasser- und/oder Massespeicher und lässt sich auch nachträglich für jedes denkbare Heizsystem auf- und umrüsten.
Auf Wunsch wird der Flowmanager 4x4 zusammen mit der gesamten Heizungs- und Lüftungsanlage in einer Betonbox an die Baustelle geliefert und dort mit dem Kran an Ort und Stelle versetzt.
Für diese industriell vorgefertigte und dadurch preiswerte Energy Cabin bietet die Fa. MiraSolaris ein Fernwartungsmodul mit einem Wartungsvertrag als Rundum-Sorglospaket an.
Alle MiraSolaris-Aktivspeicher nutzen die thermische Aktivierung von Gebäudebauteilen wie z.B. Wände, Decken und Böden für eine optimierte Nutzung und Speicherung thermischer Solarenergie. Diese patentierte Technik basiert auf den guten thermophysikalischen Eigenschaften von Beton. Dadurch kann der gesamte konstruktive Gebäudebaukörper multifunktional zur Speicherung von Solarenergie genutzt werden.
Je nach Bauweise können nur einzelne oder auch alle Aktivspeicher im Klimaktivhaus zusammen installiert werden. Je mehr Betonbauteile als Aktiv-Speicher ausgeführt sind, umso mehr kostenose Solarenergie kann gespeichert und genutzt werden.
Die Außenwände des Klimaktivhauses werden mit speziellen Speicherbausteinen (Abb.) oder Fertigbauteilen errichtet, die durch ihre Bauart eine thermische Aktivierung des Massivbetonvolumens ermöglichen. Damit werden alle Gebäudeaußenwände in der Heizperiode zur Speicherung von Solarenergie auf niedrigstem Temperaturniveau (20°C) genutzt. Durch ihre hohe spezifische Wärmekapazität können die Aktiv-Speicherwände ausreichend Solarenergie schon aus diffusem Tageslicht aufnehmen und für eine zeitversetzte Bereitstellung während der Nacht speichern. Die Innenräume werden so thermisch von den kalten Außentemperaturen abgekoppelt.
Im Klimaktivhaus sind Geschossdecken, Innenwände und Fundamentplatte als Massivbauteile ausgeführt und thermisch aktiviert. Dieses große Betonvolumen dient im Winter zur Kurzzeit-Speicherung solarer Energie im Temperaturbereich von bis zu 30°C. So kann dort die Energie eines ganzen winterlichen Sonnentages gespeichert und durch die optimale Phasenverschiebung des Betons zeitverzögert langsam an die angrenzenden Räume abgegeben werden.
Die thermoaktiven Bauteile können auf Wunsch auch zur sommerlichen Kühlung genutzt werden.
Der passive Erdspeicher unter dem Gebäude ist ein preiswerter und verlustarmer Saisonalspeicher, der die überschüssige Solarenergie der Sommermonate bis in die Heizperiode speichern kann. So dient er als Dämmung des Gebäudes gegen Wärmeverluste und darüber hinaus zur Vermeidung einer Überhitzung der Solarkollektoren im Sommer und als Frostschutz im Winter.