Die schneereiche und sonnenarme Heizperiode Winter 08/09 ist vorüber und unser Testgebäude Mirasogno läuft nun bereits seit Mitte März wieder im "Sommerbetrieb".
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Mit Beginn des 2. Quartals 2009 haben wir die Realisierung unseres MiraSolaris Forschungszentrums in erste konkrete Planungungsschritte umgesetzt.
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Nachdem die Bemühungen ein optimales Strommodul zur Ergänzung unseres Heizsystems zu finden, fehlgeschlagen sind, haben wir uns entschlossen, ein eigenes Forschungsprojekt zu starten.
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Die Entwicklung des Icebooks erweist sich als weit kosten- und zeitintensiver als angenommen.
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Neue Grafische Darstellung des MiraSolaris-Eco-Habitat System.
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Innovative Nutzung Thermischer Solarenergie zur Aktiven Wärmedämmung von Gebäuden

(Mirasogno - Musterhaus in Mirapuri, Italien, 2008)
Zukunftsweisende Wege zur Nutzung thermischer Solarenergie
MIRASOLARIS mit Sitz in Coiromonte/Piemont stellt als Ergebnis seiner Forschungsarbeiten im Bereich des „Solaren Bauens“ einen neuen Typ Sonnenhaus für Mitteleuropa vor. Mit einem jährlichen Heizenergieverbrauch von nur 30 kWh/m2 erreicht dieses energieeffiziente Niedrig-energiehaus den Klimahausstandard „B“.
Mit seinen uneingeschränkten Möglichkeiten zur Nutzung von thermischer Solarenergie ist dieses Gebäude einzigartig und jetzt schon für die Zeit des prognostizierten Runout der globalen Öl- und Gasquellen gerüstet.
Die solare Gebäudedämmung reduziert die jährlichen Heizenergiekosten und CO2-Emissionen in hohem Maße und stellt mit seiner ökoeffizienten Energienutzung einen wirkungsvollen praktischen Beitrag zum Klimaschutz dar.
Der Solarkollektor liefert jährlich pro m2 die Energiemenge von 75 Liter Öl.
Während der Sommermonate wird die gesamte Überschußenergie der Kollektoren unter dem Gebäude im saisonalen MiraSolaris-Erdspeicher für den Winter gespeichert.
Ab der Übergangszeit wird zusätzlich täglich alle für Heizzwecke ungenutzte Solarenergie durch die „Aktive Wärmedämmung“ (AWD) zur Dämmung der Außenwände genutzt und im Betonkern des Holzspansteines sowie in den Massivbeton-Geschossdecken gespeichert.
Verschiedene Sensoren überwachen die Temperatur der Außenwände und eine Mikroprozessor-Steuerung erhält dort ein konstantes Temperaturniveau von 20° Celsius, das permanent von den Solarkollektoren oder aber bei Nacht und Schlechtwetterlage aus dem Erdspeicher nachgeladen wird.
Die Erwärmung des Außenwandbetonkerns und der Fundamentplatte verhindert den Verlust teuer produzierter Raumwärme nach außen. Die gleichmäßige Temperierung des gesamten Baukörpers mit kostenloser Solarenergie schafft dabei ein spürbar natürliches und behagliches Raumklima und reduziert gleichzeitig die Kosten der Raumbeheizung um mehr als 50%.